Südwestkonjunktur steht auf breitem Fundament

Brenner: Baden-württembergische Wirtschaftsleistung dürfte im ersten Quartal 2018 real um 2½ % steigen

Zu Beginn des Jahres 2018 zeigt sich das Konjunkturbild im Südwesten von seiner freundlichen Seite. Solide Produktionszahlen, eine verbesserte Stimmung bei den Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe und die höchsten Nominallohnzuwächse seit 2014 tragen dazu bei. »Daher rechnen wir im ersten Quartal 2018 mit einem realen BIP-Wachstum in Höhe von 2 1/2 % gegenüber dem Auftaktquartal 2017«, sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes.

Das Auslandsgeschäft im Verarbeitenden Gewerbe prägt weiterhin das positive Konjunkturklima in Baden-Württemberg. Um 4,6 % erhöhte sich dort der reale Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Branche DV-Geräte, elektronische und optische Erzeugnisse steht mit zweistelligen Zuwachsraten (14,6 %) an der Spitze. Die Entwicklung bei den Vorleistungsgütern (8,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal) deutet auf eine weiterhin positive Entwicklung in der Zukunft hin. Ein Umsatzwachstum von jeweils 2,7 % meldeten im vierten Quartal die Kernbranchen Fahrzeug- und Maschinenbau.

Leicht rückläufige Zahlen verzeichnet dagegen das Inlandsgeschäft im Verarbeitenden Gewerbe. Gegenüber dem vierten Quartal 2016 sank der Umsatz um 0,4 %. Ein Grund hierfür lag im zweistelligen Umsatzrückgang (−10,8 %) bei Kraftwagen- und Kraftwagenteilen. Stabilisierend wirkte sich die Entwicklung im Maschinenbau aus, dessen Umsatz im vierten Quartal 2017 das Niveau des Vorjahresquartals um 0,7 % übertraf. Dennoch ist der Trend im Inlandsgeschäft über einen längeren Zeitraum betrachtet noch immer leicht positiv. In der Bauwirtschaft stiegen die Arbeitsstunden um 5,5 % zum Vorjahresquartal und somit setzte sich dort das Wachstum weiter fort.

Der Beschäftigungsaufbau am baden-württembergischen Arbeitsmarkt dauerte auch im Spätsommer und Herbst an. Im Jahresdurchschnitt 2017 sank die Arbeitslosenquote auf 3,5 % und lag somit nochmals unter dem bereits sehr niedrigen Wert von 2016. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen erhöhte sich 2017 gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 10,6 % und durchbrach im Jahresdurchschnitt die 100 000er Marke. Die Verbraucherpreise stiegen in Baden-Württemberg 2017 um 1,8 % und näherten sich seit 5 Jahren wieder dem EZB-Zielwert für Preisstabilität an.

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Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Pressemitteilung 15/2018

 

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