Arbeitsagenturen rechnen 2016 mit 73.000 zusätzlichen Beschäftigten

Ergebnisse der aktuellen Brancheneinschätzungen liegen vor

Foto: morguefile.com

In welchen Branchen stehen die Chancen gut, einen Arbeitsplatz zu finden, welche Branchen sind eher risikobehaftet? Antworten auf diese Fragen liefert die Brancheneinschätzung aus dem Herbst 2015, die jetzt veröffentlicht wurde. Die Brancheneinschätzung gibt einen Überblick zu den Chancen für Beschäftigungszuwächse bzw. zum Risiko für Beschäftigungsverluste in den einzelnen Branchen der Agenturbezirke bis Ende 2016.

Der höchste Zuwachs in den baden-württembergischen Top-Ten-Branchen ist im Bereich Erziehung und Unterricht mit einem Plus von 3,1 Prozent zu verzeichnen. In der größten Branche, dem Gesundheitswesen, wird die Beschäftigung nach Einschätzung der lokalen Akteure um 2,4 Prozent steigen.

Das höchste Risiko des Beschäftigungsabbaus liegt im Bereich der Herstellung von Textilien, Bekleidung und Lederwaren mit einem vermutlichen Rückgang von rund vier Prozent sowie bei Herstellung von Papier- und Druckerzeugnissen mit einem Minus von 2,2 Prozent.

Die Brancheneinschätzung wird jeweils im Herbst durchgeführt und im Rahmen einer Revision im darauffolgenden Frühjahr überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Die Ergebnisse werden zur Jahreswende und zur Jahresmitte über die Internetplattform Arbeitsmarkmonitor zur Verfügung gestellt.

Die besondere Bedeutung des Verfahrens liegt darin, dass ein indikatorengestütztes Modell deutschlandweit durch lokale Expertinnen und Experten überprüft und mit lokalem Sachverstand ggf. korrigiert wird. Nur durch die lokale Expertise kann die Brancheneinschätzung ein realistisches Bild der regionalen Märkte zeichnen.

Die komplette Brancheneinschätzung ist im Internet neben weiteren interes-santen Fakten zu den regionalen Arbeitsmärkten unter www.arbeitsmarktmonitor.de veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung der Agentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, Nr. 4/2016 – 05. Februar 2016

 

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