„Arbeitsmarkt verharrt auf stabilem Niveau“


• 193.063 Arbeitslose im März 2019
• Quote liegt bei 3,1 Prozent
• Jugendarbeitslosigkeit bleibt weiterhin bei 2,4 Prozent
•    Zugang gemeldeter Stellen leicht rückläufig

Arbeitslosigkeit hat leicht abgenommen
Ende März wurden 193.063 Arbeitslose gezählt, das sind 1,8 Prozent bzw. 3.581 Personen weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr verringert sich die Zahl um 3,8%.
Getragen wird diese Entwicklung überwiegend von weniger Arbeitslosmeldungen im ersten Quartal 2019 (-1,7%).

„Dominiert wird das Märzergebnis von der weiterhin überaus robusten Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Hier verzeichnen wir zum einen überdurchschnittlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (-8,8% oder minus 9.557 Personen), von dem Männer und Frauen gleichermaßen profitieren“ erklärt Martina Musati, Geschäftsführerin operativ in der Regionaldirektion Baden-Württemberg. „Zum anderen sinkt auch die Zahl der Haushalte, die in Baden-Württemberg auf Grundsicherungsleistungen angewiesen ist, mit 6% (-14.561 Haushalte) deutlich.

Was die Arbeitskräftenachfrage betrifft, ist zu beobachten, dass die Zahl der neu gemeldeten Stellen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gesunken ist. Dies kann auf eine leichte Zurückhaltung der Arbeitgeber bei Neueinstellungen hindeuten.“

Anders gestaltet sich die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Hier sind derzeit noch rd. 41.200 unbesetzte Stellen gemeldet. Musati appelliert: „Wir haben im März Halbzeit. Alle, die noch eine Ausbildungsstelle für den Sommer suchen, sollten sich rasch mit ihrer Agentur für Arbeit in Verbindung setzen.“

Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen bleibt wie im Vormonat bei 2,4 Prozent.

Uneinheitliche Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Die Arbeitslosigkeit der Männer sank gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent, die der Frauen ging um 5,2 Prozent zurück. Bei den Jugendlichen verringerte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent. Ihre Arbeitslosenquote lag bei 2,4 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Im März gab es bei den älteren Arbeitslosen ab 50 Jahre 3,4 Prozent weniger als vor einem Jahr, bei den schwerbehinderten Arbeitslosen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent.

Mehr Beschäftigte als vor einem Jahr  
 
Ende Januar 2019 arbeiteten in Baden-Württemberg 4,73 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig, 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Branche Information und Kommunikation profitierte am stärksten (+5,1 Prozent). Schlusslicht war der Bereich Arbeitnehmerüberlassung (-9,7 Prozent).    

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, PM Nr. 10 / 2019

 

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