Bauleistungspreise legen mit 2,2 Prozent weiter zu

Insbesondere Bauleistungen für Ausbauarbeiten verteuern sich im Südwesten spürbar

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Die dynamische Bautätigkeit und die weiterhin günstige gesamtwirtschaftliche Situation sorgen weiterhin für einen spürbaren Preisanstieg am Bau. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stiegen im 3. Quartal 2015 (Berichtsmonat August) die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,2 Prozent auf einen Indexstand von 112,2 (Basis 2010=100). Damit bewegt sich die Teuerungsrate am Bau weiterhin konstant um die Marke von zwei Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Bauleistungspreise um 0,4 Prozent.

Bei den Rohbauarbeiten für Wohngebäude legten die Bauleistungspreise im Vergleich zum 3. Quartal 2014 um 1,5 Prozent zu. Teurer wurden insbesondere Abdichtungsarbeiten (6,3 Prozent) und Arbeiten an Entwässerungskanälen (4,6 Prozent). Nur leicht erhöhten sich dagegen die Preise für Betonarbeiten (0,3 Prozent). Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Bauleistungspreise spürbar um 2,6 Prozent. Unter anderem für Metallbauarbeiten (6,2 Prozent) und für Arbeiten an der Gebäudeautomation (5,8 Prozent) zogen die Preise deutlich an. Leicht rückläufig waren dagegen die Preise für Estricharbeiten (−0,2 Prozent). Arbeiten für die Instandhaltung von Wohngebäuden verteuerten sich um 2,6 Prozent. Im Nichtwohnungsbau legten die Bauleistungspreise für Bürogebäude um 2,5 Prozent und bei gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,3 Prozent zu. Im Straßenbau stiegen die Bauleistungspreise dagegen nur mäßig an (0,6 Prozent). Spürbar zugelegt haben dagegen die Preise für Arbeiten bei Ortskanälen (3,7 Prozent).

Quelle und weitere Informationen:  Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Pressemitteilung 253/2015

 

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