Erfolgreich 1.300 Langzeitarbeitslose in Beschäftigung vermittelt

Die aktuellsten Zahlen beweisen: Die Jobcenter in Baden-Württemberg haben in den Jahren 2015 bis 2017 Fördergelder für Langzeitarbeitslose ideal eingesetzt und so gut 1.300 Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt.

Mittels des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter konnten vermittelte Langzeitarbeitslose von einen Coach begleitet, Weiterbildungsmaßnahmen finanziert und auch Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber bezahlt werden.
„Der Erfolg gibt uns Recht: Wenn wir die notwendigen finanziellen Ressourcen dafür haben, ist es möglich, langzeitarbeitslose Menschen wieder auf den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren“, resümiert Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. „Hier liegt eine große Chance, zu Teilen den aktuellen Arbeitskräftebedarf decken zu können.“

Insgesamt nutzen die Jobcenter die gute Konjunktur: Der Bestand an Langzeitarbeitslosen im SGB II ist im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 5.900 Personen gesunken, was einen Rückgang von gut 10 Prozent bedeutet.
Die Bundesagentur für Arbeit hat das Thema Langzeitarbeitslosigkeit schon länger in den Fokus gerückt. Neben der Ausschöpfung von Fördermaßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen, setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem auf Prävention. „Eine solide Ausbildung und die individuelle Beratung und Unterstützung mit Partnerinnen und Partnern vor Ort ist die Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben. Gerade bei Jugendlichen, deren Eltern arbeitslos sind und die ein geregeltes Arbeitsleben nie vorgelebt bekommen haben, wollen wir ansetzen.“

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 04 / 2018 – 8. Februar 2018

 

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