Preisanstieg für Bauleistungen an Wohngebäuden im Südwesten um 2,4 Prozent

Rohbauarbeiten um 1,1 Prozent teurer als im 1. Quartal 2016

Foto: morguefile.com

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen im 2. Quartal 2016 (Berichtsmonat Mai) die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal (Berichtsmonat Februar 2016) haben sich die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden um 0,8 Prozent erhöht.

Bei den Rohbauarbeiten für Wohngebäude legten die Bauleistungspreise im Vergleich zum 2. Quartal 2015 um 1,7 Prozent zu. Teurer wurden insbesondere Verbau- (2,8 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (2,7 Prozent). Stahlbauarbeiten verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat (-0,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorquartal sind die Rohbauarbeiten im Durchschnitt um 1,1 Prozent teurer geworden.


Überproportional sind die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden (2,9 Prozent) angestiegen. Den größten Preiszuwachs wiesen hierbei die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (6,3 Prozent) auf. Im Vergleich zum Vorquartal haben die Preise für Ausbauarbeiten im Durchschnitt um 0,5 Prozent zugelegt.

Arbeiten für die Instandhaltung von Wohngebäuden verteuerten sich um 2,5 Prozent. Im Nichtwohnungsbau legten die Bauleistungsarbeiten für Bürogebäude um 2,7 Prozent und bei gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,3 Prozent zu. Vergleichsweise moderat stiegen dagegen die durchschnittlichen Preise im Straßenbau (0,6 Prozent), bei Brücken (1,4 Prozent) und Ortskanälen (1,4 Prozent).

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Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Pressemitteilung 178/2016

 

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