Preise für Bauleistungen steigen um 2,0 Prozent

Baden‑Württemberg: Preise für Ausbauarbeiten treiben die Gesamtentwicklung an

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Der Anstieg der Bauleistungspreise im Südwesten bewegt sich weiterhin auf einem erhöhten Niveau. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen im 4. Quartal 2015 (Berichtsmonat November) die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,0 Prozent auf einen Indexstand von 112,4 (Basis 2010=100). Damit bewegt sich die Teuerungsrate am Bau weiterhin konstant um die Marke von zwei Prozent. Allerdings hat die Dynamik zuletzt leicht nachgelassen. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Bauleistungspreise um 0,2 Prozent, dem niedrigsten Quartalsanstieg seit dem 4. Quartal 2013.


Bei den Rohbauarbeiten für Wohngebäude legten die Bauleistungspreise im Vergleich zum 4. Quartal 2014 um 1,4 Prozent zu. Teurer wurden insbesondere Abdichtungsarbeiten (6,3 Prozent) und Arbeiten für Entwässerungskanäle (5,5 Prozent). Nur moderat stiegen im Gegensatz dazu die Preise für Betonarbeiten (0,1 Prozent) und Mauerarbeiten (0,9 Prozent). Deutlich zugelegt haben die Preise bei Ausbauarbeiten für Wohngebäude (2,5 Prozent). So verteuerten sich unter anderem die Preise für Arbeiten bei der Gebäudeautomatisation (5,8 Prozent), für Metallbauarbeiten (4,6 Prozent) oder für Naturwerksteinarbeiten (4,5 Prozent) spürbar. Nur geringfügig war dagegen der Anstieg beispielsweise bei Estricharbeiten sowie bei Fliesen- und Plattenarbeiten (jeweils 0,4 Prozent).


Arbeiten für die Instandhaltung von Wohngebäuden verteuerten sich um 2,5 Prozent. Im Nichtwohnungsbau legten die Bauleistungsarbeiten für Bürogebäude um 2,3 Prozent zu. Bei gewerblichen Betriebsgebäuden lag der Anstieg bei 2,1 Prozent. Im Straßenbau war der Preisanstieg mit 0,8 Prozent dagegen nur gering ausgeprägt. Spürbar angezogen haben dagegen die Arbeiten für Ortskanäle (3,9 Prozent).

Quelle und weitere Informationen:  Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Pressemitteilung 343/2015

 

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