„Scheinselbstständigkeit“: Honorarhöhe ist Kriterium

Ergebnis des BSG-Urteils vom 31.3.17

Das Bundessozialgericht hat in einem Urteil vom 31. März 2017 zum Thema „Scheinselbstständigkeit“ die Forderungen der Deutschen Rentenversicherung gegenüber dem Landkreis Erlangen-Höchstadt abgewiesen.

Entscheidend für das Urteil war, dass das Honorar für die freiberuflichen Tätigkeiten eines Heilpädagogen viel höher war als vergleichbare Stundensätze von Festangestellten.

Das Urteil ist sehr wichtig, da hiermit ein neues Kriterium für die Ermittlung entsteht: Wenn das Honorar eines Freelancers so hoch ist, dass es eine selbstständige Eigenvorsorge zulässt – und wenn weitgehend weisungsfrei gearbeitet werden kann, liegt (zumindest in diesem konkreten Fall) keine Scheinselbstständigkeit vor.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: SteadyNews

 

Aktuelles / Presse

06.08.2020

Frist zur Umrüstung auf manipulationssichere Kassen verlängert

Betriebe in Baden-Württemberg haben ein halbes Jahr länger ...

 
04.08.2020

Coronawelle verliert an Dynamik

• 280.700 Arbeitslose im Juli 2020• Quote bleibt bei 4,4 ...

 
31.07.2020

Sonderregelung endet: Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Pandemie ein ...