Kräftenachfrage weiter über dem Vorjahreswert

Das Arbeitsmarkttelegramm berichtet auch im September von einer robusten Konjunktur. Die Südwestindustrie verbuchte bereits den dritten Monat in Folge ein Auftragsplus. Das IAB geht von einem weiter günstigen Wachstum der Beschäftigung und einem moderaten Rückgang der Arbeitslosigkeit aus.

Im Vergleich zu den letzten Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit unterdurchschnittlich. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent steigt die Quote gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent.

Mit 3,7 Prozent verzeichnet Baden-Württemberg erneut vor Bayern die bundesweit niedrigste Jugendarbeitslosenquote. Der Beschäftigtenstand ist weiterhin hoch, der Beschäftigungsaufbau erstreckt sich im Vergleich zum Vorjahr auf nahezu alle Branchen. Nach der Zeitarbeit (plus 6,9%) findet der stärkste Aufbau in der Branche „Gastgewerbe“ (plus 4,5%) statt.

Auch die Kräftenachfrage liegt weiter über dem Vorjahreswert. Aktuell sind bei den Agenturen für Arbeit in Baden-Württemberg 76.924 offene Stellen gemeldet. Der BA Stellenindex ist im September um zwei Punkte auf 186 gestiegen. Er liegt damit weiter deutlich über dem Vorjahreswert von 171 Punkten.

Die Kurzarbeit bleibt weiterhin unauffällig.

Quelle: Arbeitsmarkttelegramm September 2014 der Regionaldirektion Baden-Württemberg

 

Aktuelles / Presse

15.08.2019

Fachkräfte fehlen: der Arbeitsmarktbericht zur Pflege

Überproportional viele Frauen und viele Teilzeitstellen in ...

 
10.08.2019

Langzeitarbeitslosigkeit – eine Herausforderung für alle

Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ...

 
06.08.2019

Wirtschaftsleistung 2017 in allen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs gestiegen

Beim Wachstum liegen die Landkreise Emmendingen, Esslingen ...