Sprachkurse für Flüchtlinge werden finanziert

Mehr als 10.000 Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit können in Baden-Württemberg ab November an Sprachkursen teilnehmen, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) finanziert.

Foto: morguefile.com

„Alle Asylsuchenden, die in Deutschland bleiben werden, müssen in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt integriert werden. Ohne Sprachkenntnisse ist das nicht möglich. Deshalb ist unser Ziel, gemeinsam mit den Kommunen und allen Bildungseinrichtungen schnellstmöglich flächendeckend Sprachkurse anzubieten“, erklärt Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden- Württemberg der BA.

Die einmalige Notfallhilfe für den Bereich der Sprachförderung hatte der Verwaltungsrat der BA Anfang Oktober beschlossen. Das Finanzvolumen beträgt zwischen 54 Millionen und 121 Millionen Euro, deutschlandweit sollen bis zu 100.000 Flüchtlinge davon profitieren. Teilnehmen dürfen nur Menschen, die nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen und bei denen ein dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist. Außerdem dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nicht an einem Integrationskurs oder Sprachkurs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) teilgenommen haben.

Durch die geplante Änderung im Rahmen des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes ist es der BA möglich, diese Sprachkurse zu fördern, die zum ersten November starten werden. Bedingung ist jedoch, dass die Kurse spätestens bis zum 31. Dezember beginnen.

Bildungseinrichtungen, die Deutschkenntnisse vermittelnkönnen, haben die Möglichkeit, sich die erforderlichen Unterlagen unter www.Arbeitsagentur.de/sprachkurse herunterzuladen.

 

Quelle: Pressemitteilung Nr. 19/2015 der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg

 

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