Steigende Bauleistungspreise im Südwesten

Die Bauleistungspreise in Baden-Württemberg bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stiegen im 2. Quartal 2014 (Berichtsmonat Mai) die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,0 Prozent auf einen Indexstand von 109,3 (Basis 2010=100). Gegenüber dem Vorquartal Februar 2014 stiegen die Bauleistungspreise um 0,4 Prozent.


Bei den Rohbauarbeiten für Wohngebäude lag der Anstieg binnen Jahresfrist bei 1,7 Prozent. Spürbar teurer wurden dabei Klempnerarbeiten mit einem Anstieg von 6,2 Prozent. Rückläufig waren demgegenüber Stahlbauarbeiten mit minus 0,7 Prozent. Deutlich zugelegt haben die Preise für Ausbauarbeiten (2,4 Prozent). Hier zogen im Vergleich zum Vorjahr am stärksten die Preise für Metallbauarbeiten (7,6 Prozent), für Arbeiten an vorgehängten hinterbelüfteten Fassaden (4,0 Prozent) sowie für Arbeiten bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen (3,5 Prozent) an. Unverändert blieben die Preise für Betonwerksteinarbeiten.

Im Nichtwohnungsbau verteuerten sich die Bauleistungspreise für Bürogebäude und Gewerbliche Betriebsgebäude um jeweils 2,3 Prozent. Im Straßenbau fiel dagegen der Preisanstieg mit 1,5 Prozent nicht ganz so stark aus. Die Preise für den Bau von Ortskanälen stiegen um 1,3 Prozent.

Quelle und weitere Informationen:Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

 

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