Verbraucherpreise im Südwesten steigen moderat an

Teuerungsrate im Juni bei 0,9 Prozent

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erhöhte sich im Juni 2014 der Verbraucherpreisindex nach vorläufigem Stand in Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent. Damit ist die Teuerung im Südwesten nur noch moderat angestiegen. Bereits im Vormonat Mai lag der Anstieg der Verbraucherpreise mit 0,8 Prozent ähnlich hoch. Somit liegt der Preisanstieg derzeit deutlich unter der Schwelle von zwei Prozent, bis zu der nach gängiger Interpretation Preisstabilität herrscht. Zuletzt wurde die Marke von zwei Prozent im September 2012 erreicht. Gegenüber dem Vormonat Mai stiegen die Preise um 0,3 Prozent an.

Dämpfend für die Gesamtentwicklung wirkten sich die rückläufigen Preise bei Heizöl (minus 1,6 Prozent gegenüber Juni 2013) und Kraftstoffen (minus 0,4 Prozent) aus. Allerdings sind die Rückgänge nun deutlich niedriger als noch zu Jahresbeginn. Bei den Kraftstoffen gab im Juni lediglich der Dieselpreis nach (minus 1,0 Prozent), während der Preis für Superbenzin unverändert blieb. Zugelegt haben die Preise bei anderen Energiearten: Während sich Strom (2,5 Prozent) und Fernwärme (2,1 Prozent) merklich verteuerten, lag der Gaspreis mit 0,3 Prozent nur leicht im Plus. Dagegen kräftig nachgegeben haben die Preise für Brennholz bzw. Holzpellets (minus 10,5 Prozent).

Quelle und weitere Informationen:  Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

 

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