Woche der Ausbildung vom 27. bis 31. März 2017

Chancen nutzen und Ausbildung klarmachen

Unter dem Motto „Ausbildung klarmachen“ findet die diesjährige „Woche der Ausbildung“ statt. In dieser bundesweiten Aktionswoche vermittelt die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Wert einer beruflichen Ausbildung – für junge Menschen sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gleichermaßen.

Betriebliche Berufsausbildung ebnet erfolgreiche Karriere
„Ein weiterführender Schulbesuch oder ein Studium ist nicht immer der Königsweg im Hinblick auf eine erfolgreiche Karriere“, betont Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Deshalb sei die Woche der Ausbildung die ideale Chance, Möglichkeiten auszuloten und sich bei den zuständigen Agenturen für Arbeit zu informieren. Sowohl im Hinblick auf die Karriere als auch auf Verdienstmöglichkeiten ist eine betriebliche Berufsausbildung häufig eine gleichwertige Alternative zu einem Studium.

Noch viele offene Ausbildungsstellen vorhanden
Neben Lehrerinnen und Lehrern, die in der Schule die Bedeutung einer betrieblichen Ausbildung vermitteln, sind Eltern die wichtigsten Partner im Berufswahlprozess ihrer Kinder. „Deshalb appellieren wir nachdrücklich an alle Mütter und Väter, das Thema Berufswahl und Ausbildung möglichst früh anzusprechen und ihre Kinder zu ermutigen, die Angebote der Berufsberatung anzunehmen“, sagt Christian Rauch. Das gelte vor allem auch für diejenigen, die bis jetzt noch nicht wissen, wie es nach diesem Schuljahr weitergehen soll. „Es ist noch nicht zu spät, bei unseren Agenturen für Arbeit sind noch viele offene Ausbildungsstellen gemeldet.“

Teilzeit-Ausbildung anbieten – Fachkräfteengpass entgegenwirken
Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können beim Thema Ausbildung bisher vielleicht ungenutzte Chancen nutzen. „Im Bereich Teilzeit-Berufsausbildung haben wir noch Luft nach oben“, erklärt Rauch. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Unternehmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.“ Gerade das Angebot von Teilzeit-Ausbildungsstellen schaffe die Aussicht, bestehende Fachkräfteengpässe frühzeitig entgegenzuwirken.

Mehr rund um das Thema Ausbildung finden Jugendliche, Eltern sowie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen hier: http://www.dasbringtmichweiter.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg vom 24.3.2017

 

Aktuelles / Presse

15.08.2019

Fachkräfte fehlen: der Arbeitsmarktbericht zur Pflege

Überproportional viele Frauen und viele Teilzeitstellen in ...

 
10.08.2019

Langzeitarbeitslosigkeit – eine Herausforderung für alle

Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ...

 
06.08.2019

Wirtschaftsleistung 2017 in allen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs gestiegen

Beim Wachstum liegen die Landkreise Emmendingen, Esslingen ...